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Xylit für Kinder – Hinweise für Eltern

 

Xylit eignet sich besonders für Kinder 

Gegenüber Zucker hat Xylit nicht nur weniger Kalorien, sondern auch einen 10x tieferen glykämischen Index von 7. Dies bedeutet, dass die Energie nicht so rasch ins Blut gelangt, wie bei Zucker (glykämischer Index von 72).

Sie kennen ja den Effekt, wenn Sie Ihren Kindern etwas Zuckerhaltiges geben: Die Kinder haben noch mehr Energie und es geht die Post ab. Kurz danach fällt der Zuckerspiegel wieder ab und die Kinder werden quängelig, unruhig und nervig... Der Körper verlangt wieder nach mehr Zucker!

Dank Xylit änder sich dies, weil die Energie von Xylit 10x langsamer ins Blut kommt, dafür stetig und ohne Blutzuckerabfall...

 

Hyperaktive Kinder 

Besonders wertvoll ist dies bei sehr aktiven Kindern sowie auch bei Kindern, welche eine Tendenz zur Hyperaktivität aufweisen. Gibt man entsprechenden Kindern normalen Haushaltszucker bzw. Snacks und Getränke, welche viel Zucker enthalten, schiesst zusätzliche Energie viel zu rasch in ihr System. Da sie diese Energie irgendwie wieder loswerden möchten, verhalten sie sich entsprechend hyperaktiv. Nach Zuckerkonsum fällt der Blutzuckerspiegel jedoch nach kurzer Zeit wieder ab und die Kinder verlangen erneut nach Süssigkeiten. Dieser Joyoeffekt macht es für die Kinder nur noch schlimmer.

 

Vorbeugen und selber aktiv werden

Beugen Sie diesem Achterbahneffekt vor und geben Sie Ihren Lieben nur noch Keckse, Kuchen und Getränke, welche mit Xylit gesüsst sind! Ich weiss, es ist mit Arbeit verbunden. Dennoch, Sie und Ihre Kinder werden dankbar sein.

 

Nahrungsmittelindurstrie kneifft

Da die Nahrungsmittelindustrie bisher leider am indurstriellen Einsatz von Xylit als Süssungsmittel bei Kecksen und Kuchen kein Interesse hat (da es im Vergleich zu künstlichen Süssstoffen bzw. Zucker teurer ist und somit ihr Gewinn kleiner wäre), müssen wir vorerst diese Leckereien selber herstellen. 

 

Wissenschaftliche Studien

Xylit hat bei sehr vielen Studien (u.a. auch von der Weltgesundheitsorganisation WHO) gezeigt, dass es nicht nur Kariesvorbeugende Wirkung hat, sondern auch bei regelmässiger Anwendung zu einer um 35% tieferen Anfälligkeit für Mittelohrenentzündung bei Kindern führt. 

 

Schwangere und stillende Mütter

Zudem ist Xylit auch bestens geeignet für Schwangere und stillende Mütter, da es zu keinem "Zuckerschub" für die noch Ungeborenen bzw. Säuglingen kommt und gleichzeitig eine nachweisliche Kariesprävention für die Zeit des Zahnens darstellt. 

 

Verträglichkeit: Xylit ist ein sog. mehrwertiger Zuckeralkohol und wird vom Darm nur teilweise aufgenommen. Es kann daher bei übermässigem Konsum abführend wirken sowie zu Blähungen führen. Ob diese Symptome eintreffen oder nicht und wenn ja, wie stark, hängt primär von der zugeführten Menge Xylit ab. Auch Alter und Konstitution sind entscheidend. Jeder Körper verträgt andere Mengen.

Beginnen Sie vor allem bei Kindern mit kleinen Mengen und beachten Sie unbedingt die Reaktionen. Falls Blähungen oder Durchfall auftreten sollten, veringern Sie die entsprechende Menge. Xylit ist einer der wenigen Stoffe der Natur, an welchen sich unser Körper gewöhnt. Mit der Zeit können Sie somit etwas grössere Mengen ohne allfällige Symptome zu sich nehmen. In der diesbezüglich bekanntesten Studie erreichten Probanden nach schrittweiser Erhöhung der Dosierung Mengen von bis zu 200g pro Tag. Das ist extrem viel! Diese Personen hatten auch bei diesen Mengen keinen Durchfall oder Blähungen. Es ist somit sehr individuell und bedarf lediglich etwas Geduld und schrittweise Erhöhung, bis Sie die für Sie optiamale Tagesmenge herausgefunden haben. 

 

Empfohlene Mengen: Diverse Studien haben Richtwerte von 0,5 - 1g pro Kilo Körpergewicht als unbedenklich verträglich hervorgebracht. Bei Kindern empfehlen wir, mit 0,5g pro Kilo Körpergewicht oder wengier zu beginnen. Beobachten Sie danach die Reaktionen der Verdauung und erhöhen Sie schrittweise die tägliche Menge.